Deeds

Deeds

Taten

Wie es der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei COFFEE&DEEDS nicht nur um einen Gastronomiebetrieb.
Zeit ist ein kostbares Gut heutzutage. Fast niemand hat mehr Zeit. Im Café werden jederzeit Menschen sein die Zeit und ein offenes Ohr für dich haben, wenn du das wünschst. Dies ist der primäre Charakter von DEEDS.
Als zweites entpuppt sich aus DEEDS, auf Deutsch Taten, eine Vision der lebendigen, ganz praktischen und unkomplizierten Hilfe. Das Café ist somit ebenso auch ein Büro, eine Anlaufstelle für ganz viele Fragen, Nöte und Sorgen. Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu bestehenden Ämtern, sozialen Einrichtungen oder anderen Hilfswerken. Vielmehr sehen wir uns als erste einfache Anlaufstelle, wo ein Problem ganz unverbindlich deponiert und bei Bedarf an die richtige Stelle vermittelt oder direkt angepackt werden kann.

Das COFFEE&DEEDS ist ein Netzwerk freiwilliger Mitarbeiter, welche aus ganz verschiedenen Bereichen ihre Kompetenzen und ihre Taten gratis zur Verfügung stellen. Hier reichen die Kontakte vom Buchhalter, dem Anwalt bis zum Sprachlehrer oder Logistikexperten.

Was auch immer das Problem sein mag, im COFFEE&DEEDS warten stets interessierte, offene Ohren und hoffnungsspendende, starke Hände darauf, mit den Betroffenen zusammen die Lösung zu suchen und in Angriff zu nehmen. Wir schreiben, klären, helfen, motivieren, erklären, vermitteln, führen zusammen, beten füreinander, übersetzen. Wir packen an, räumen aus, flicken und kitten, brechen ab und bauen auf. Wir leisten Gesellschaft, wir begleiten, wir versprühen Freude und Hoffnung vom Himmel und zaubern ein Lächeln auf jedes Gesicht. Bedingungslos. Unkompliziert. Uneigennützig. Lebendig.

Mit Taten

und Kaffee

suspended

Coffee

Damit alle Menschen unser Angebot nutzen können, wird die Idee des «suspended Coffee» gelebt. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie «aufgeschobener Kaffee». An verschiedenen Orten auf der Welt bereits erfolgreich umgesetzt, soll das Prinzip auch hier in Zürich-Nord Realität werden. Gäste haben die Möglichkeit zwei oder mehr Kaffees zu bezahlen, jedoch nur einen zu konsumieren. Über die «zu viel» bezahlten Kaffees wird Buch geführt. Sie stehen in der Folge sozial schwächeren Menschen gratis zur Verfügung.

Ziel dieses Prinzips ist, dass zum Beispiel Arbeitslose, die ein schwaches soziales Netzwerk haben, trotz unzureichenden finanziellen Mitteln, den Kontakt zu anderen Menschen nicht verlieren. Das Prinzip kann auch auf andere Getränke und Speisen ausgeweitet werden (alkoholhaltige Getränke ausgenommen). Die Café-Gemeinschaft soll dafür bekannt werden, dass hier gegenseitige Hilfe gelebt wird.